GPS Rescue

GPS Rescue Mode

Sicherheit

Was ist GPS Rescue?

GPS Rescue ist die Betaflight-Variante von Return to Home. Ist an der Drohne ein GPS-Modul angeschlossen, merkt sie sich beim Armen den Startpunkt (Home Point). Bricht das Funksignal ab, kann sie als Failsafe-Aktion selbstständig in Richtung dieses Punkts zurückfliegen.

So läuft ein GPS Rescue ab

  1. Signalverlust – nach der kurzen Failsafe-Stufe 1 startet GPS Rescue
  2. Steigen – die Drohne steigt auf die eingestellte Rückkehrhöhe
  3. Rückflug – sie dreht in Richtung Home Point und fliegt zurück
  4. Sinken und Landen – in der Nähe des Startpunkts sinkt sie langsam und schaltet bei Bodenkontakt die Motoren ab

Kommt das Funksignal unterwegs zurück, kannst du die Kontrolle wieder übernehmen. GPS Rescue lässt sich zudem auf einen Schalter legen, um es manuell auszulösen oder zu testen.

Voraussetzungen

  • Ein GPS-Modul an der Drohne, korrekt in Betaflight eingerichtet
  • Genügend Satelliten beim Armen (Betaflight verlangt standardmässig eine Mindestzahl, bevor sich die Drohne armen lässt)
  • Ein Magnetometer (Kompass) ist hilfreich, aber nicht zwingend – ohne Kompass bestimmt Betaflight die Richtung aus der Bewegung
GPS Rescue ist ein Rettungsversuch, keine Garantie. Die Drohne fliegt in gerader Linie zurück und weicht keinen Hindernissen aus, und die Landung erfolgt nur ungefähr am Startpunkt. Teste die Funktion zuerst auf einer weiten, freien Fläche in geringer Höhe – und verlasse dich nie darauf, um ausser Sichtweite zu fliegen.

Wo ist GPS Rescue sinnvoll?

Vor allem bei Long-Range-Drohnen (5 bis 7 Zoll) und grösseren Cinematic-Drohnen, die weite Strecken fliegen. Bei Whoops und kleinen Indoor-Drohnen ergibt GPS keinen Sinn – dort bleibt „Drop" die beste Failsafe-Einstellung.