BNF

BNF – Bind and Fly

Bind and Fly

Kaufoptionen

Was bedeutet BNF?

BNF steht für Bind and Fly (deutsch: „binden und fliegen"). Eine BNF-Drohne ist ab Werk komplett ausgestattet: Kamera, Videosender (VTX), Flight Controller und Empfänger sind bereits eingebaut. Was fehlt, sind Fernsteuerung, FPV-Brille, Akkus und Ladegerät – die bringst du selbst mit.

Bevor du fliegen kannst, musst du die Drohne einmalig mit deiner Fernsteuerung binden (koppeln). Das funktioniert nur, wenn Empfänger und Fernsteuerung dasselbe Funkprotokoll sprechen – zum Beispiel beide ELRS.

Auf das Protokoll achten

Viele Drohnen gibt es in mehreren BNF-Varianten, die sich nur im eingebauten Empfänger unterscheiden:

  • BNF ELRS 2,4 GHz – heute der Standard und für Einsteiger die beste Wahl
  • BNF TBS Crossfire / Tracer – für Piloten mit TBS-Fernsteuerung
  • BNF DJI – Drohnen, die nur mit DJI-Fernsteuerungen funktionieren
Kaufe nie eine BNF-Drohne, ohne das Protokoll zu prüfen. Eine ELRS-Drohne lässt sich mit einer Fernsteuerung ohne ELRS nicht binden – du bräuchtest dann einen neuen Empfänger oder ein externes Modul.

Für wen ist BNF geeignet?

BNF ist die häufigste Kaufoption im FPV-Hobby und die Empfehlung für die meisten Einsteiger, die bereits eine Fernsteuerung besitzen (etwa vom Simulator-Training). Du kannst Fernsteuerung und Brille für mehrere Drohnen weiterverwenden und zahlst nicht für Zubehör, das du schon hast.

Auf fpv-rookie.com stellen wir nur BNF- und RTF-Drohnen vor – also Modelle, die ohne Lötarbeiten flugbereit sind. Mehr zu den Unterschieden findest du im Guide BNF, PNP, RTF – Was bedeuten diese Abkürzungen?.