Micro Whoop

BetaFPV Aquila16 FPV Kit

Das BetaFPV Aquila16 FPV Kit ist ein Komplettset für FPV-Einsteiger mit einem 86-mm-Brushless-Whoop, ExpressLRS-Fernsteuerung LiteRadio 2 SE und der analogen VR03-Brille mit DVR – inklusive Höhenhaltung und rund 8 Minuten Flugzeit.

Preis 220$
Grösse 86mm Achsabstand
Gewicht 47 g
Video Analog
Anfänger-Eignung: 5/5
Jetzt kaufen – ~220$

Stärken & Schwächen

Vorteile

  • Komplettset mit Drohne, ELRS-Funke und Brille mit DVR
  • Lange Flugzeit von rund 8 Minuten mit dem 1100-mAh-Akku
  • Höhenhaltung, Notlandung und Turtle-Modus für Einsteiger
  • Videosender bis 350 mW für bis zu 200 m Reichweite
  • LiteRadio 2 SE funktioniert als USB-Controller für Simulatoren

Nachteile

  • Proprietärer Akku – keine Standard-Whoop-Akkus nutzbar
  • Eigener Flight Controller statt Betaflight
  • Kit nur mit Mode 2 (Gas links) erhältlich
  • Akku kann bei harten Abstürzen herausfallen

Das BetaFPV Aquila16 FPV Kit ist ein RTF-Komplettset (Ready-to-Fly) und der Nachfolger der Cetus-Serie. Im Karton liegen der Brushless-Whoop Aquila16, die Fernsteuerung LiteRadio 2 SE mit ExpressLRS, die analoge FPV-Brille VR03 mit DVR-Aufzeichnung, zwei 1100-mAh-Akkus, ein Ladegerät und eine Tasche. Gegenüber den Cetus-Kits funkt die Aquila16 mit dem heute verbreiteten ExpressLRS-Protokoll, fliegt deutlich länger und hat einen stärkeren Videosender. Sie richtet sich an absolute Anfänger, die mit Höhenhaltung starten und später manuell fliegen wollen.

Technische Übersicht

Die Aquila16 hat 86 mm Achsabstand und fliegt mit vier 1102-Brushless-Motoren (18000 KV) und 45-mm-Dreiblatt-Propellern. Ohne Akku wiegt sie 47,1 g, mit dem mitgelieferten 1100-mAh-Akku 72,5 g. Der Rahmen besteht aus schwarzem PA12-Kunststoff und hat umgekehrte Ducts (Propellerschutzringe), die laut BetaFPV Schub und Stabilität verbessern und die Propeller schützen.

Der 1S-HV-Akku mit 1100 mAh ist ein eigenes Aquila16-Format, das in den Rahmen eingeschoben wird. Laut BetaFPV reicht er für rund 8 Minuten – für eine Drohne dieser Grösse sehr viel. Optional gibt es einen leichteren 650-mAh-Akku für sportlicheres Fliegen. Der Nachteil des Formats: Du bist auf die Aquila16-Akkus von BetaFPV angewiesen. Bei sehr harten Abstürzen kann der Akku zudem herausfallen.

Der Flight Controller (Aquila16 V1.0) läuft mit BetaFPVs eigener Firmware und hat einen eingebauten ExpressLRS-2,4-GHz-Empfänger. Ein Barometer misst die Höhe und hält die Drohne im N-Modus automatisch auf einer Höhe. Bei Signalverlust oder leerem Akku landet sie von selbst.

Video & Übertragung

Die C02-Kamera mit integriertem Videosender lässt sich zwischen 15° und 30° neigen. Der Videosender arbeitet mit 25 mW (rund 80 m Reichweite) oder 350 mW (rund 200 m) – genug, um auch draussen im Park zu fliegen. Das Bild ist analog: praktisch ohne Verzögerung, aber deutlich weniger scharf als ein digitales System.

Die VR03-Brille hat einen 4,3-Zoll-Bildschirm (800 × 480 Pixel) und kann deine Flüge auf eine Micro-SD-Karte aufzeichnen (DVR). Die Antenne lässt sich wechseln. Die Brille funktioniert mit jeder analogen 5,8-GHz-Drohne.

Flugeigenschaften

Per Schalter wählst du zwischen drei Modi: Im N-Modus hält die Drohne die Höhe und stabilisiert sich selbst – ideal für die ersten Flüge. Im S-Modus steuerst du die Höhe selbst, im M-Modus fliegst du Acro ohne Selbststabilisierung, also mit Flips und Rollen. Dazu kommen drei Geschwindigkeitsstufen (im N-Modus 1,25 / 3,33 / 5 m/s) und ein Turtle-Modus, mit dem sich die Drohne nach einem Absturz selbst wieder umdreht.

Mit 72,5 g und 350 mW Videosender fühlt sich die Aquila16 sowohl drinnen als auch draussen bei wenig Wind wohl. Für enge Räume ist sie etwas grösser als ein klassischer 65-mm-Tinywhoop.

Für wen ist diese Drohne geeignet?

Die Aquila16 ist eines der besten Komplettsets für absolute Anfänger: viel Hilfe am Anfang, lange Flugzeit und eine Fernsteuerung mit ExpressLRS, die du per USB auch für Simulatoren wie Liftoff (dort gibt es die Aquila16 sogar als Modell) und später für weitere ELRS-Drohnen nutzen kannst. Wer mehr Leistung und mehr Platz in der Tasche hat, schaut sich die grössere Aquila20 an.

Die LiteRadio 2 SE im Kit ist auf Mode 2 (Gas links) eingestellt – das ist in Europa üblich. Laut BetaFPV gibt es Probleme, wenn du sie an Windows-PCs mit AMD-Prozessor als Simulator-Controller nutzen willst; dann musst du die Funke auf die ELRS-2.0-Firmware zurücksetzen.

Von Aktualisiert am

Video-Reviews & Meinungen

Rimzler (EN)

Rimzler stellt Funke, Brille und Drohne einzeln vor und zeigt einen Testflug. Er sieht das Kit als einfachen, günstigen Einstieg: Der Sensor an der Unterseite hält Höhe und Position, sodass du FPV Schritt für Schritt lernen kannst.

Häufig gestellte Fragen zum BetaFPV Aquila16 FPV Kit

Was ist der Unterschied zwischen Aquila16 und Cetus Pro?
Beide nutzen 1102-18000KV-Brushless-Motoren und die LiteRadio 2 SE. Die Aquila16 funkt aber mit ExpressLRS statt FrSky D8, hat einen stärkeren Videosender (bis 350 mW statt 25 mW), die VR03-Brille mit DVR-Aufzeichnung und fliegt mit dem 1100-mAh-Akku rund 8 statt 4–5 Minuten. Optical Flow für die Positionshaltung hat sie dagegen nicht, nur die Höhenhaltung per Barometer.
Welchen Akku soll ich nehmen – 1100 mAh oder 650 mAh?
Der mitgelieferte 1100-mAh-Akku ist für die ersten Flüge im N- und S-Modus gedacht und bringt die längste Flugzeit. Wenn du im M-Modus (Acro) Freestyle üben willst, empfiehlt BetaFPV den leichteren 650-mAh-Akku, der separat gekauft werden muss.